Nummer 187: Die Geister des Spreepark Plänterwald besuchen
Ein bisschen gespenstisch ist es schon, wenn man am Dammweg in Treptow vor dem alten Eingangstor des ehemaligen Spreeparks steht und von weitem das rostige, alte Riesenrad in den Himmel aufragen sieht. Außer den Wachmännern ist hier keine Menschenseele mehr zu finden. Die Fahrgeschäfte rosten vor sich hin, überall wuchert die Natur. Der ehemalige Freizeitpark ist wegen seiner schaurig-schönen Kulisse beliebt für Fernseh-Drehs oder Foto-Shootings. Wilde Geschichten ranken um den ehemaligen Betreiber des Spreeparks, Norbert Witte, der noch immer auf dem Gelände haust. Sicher ist nur, dass der Spreepark nie wieder den alten Glanz aus DDR-Zeiten zurück bekommen wird. Für alle, die mal einen Blick ins Innere werfen wollen, ohne dabei vom Wachhund gejagt zu werden: Einfach einen Termin machen und sich die Gruselstory live erzählen lassen!
Für Jakob, 21, Köpenick, ein Ort mit vielen Erinnerungen:
„Ich bin früher super gerne in den Spreepark gegangen. Das war für unsere Familie ein Pflichtprogramm, einmal pro Jahr in den Park. Wirklich schade, dass der Park nicht mehr besteht und vor sich hin rostet. Allerdings ist diese Atmosphäre, die da entstanden ist, wirklich beeindruckend. Umgekippte Dinos und eine zugewucherte Wildwasserbahn…das sieht man sonst nirgends. Schon ein wenig gruslig, wenn man da abends lang fährt.“
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Infos und Kontakt
Infos und Geschichte, zusammengestellt von Christopher Flade:
www.berliner-spreepark.de
(über ihn gibt’s Termine für Interessierte, Fotografen, Modefritzen und Fernsehteams.)
Zuständiger Wachdienst
(freundliche Mitarbeiter, die bei den Terminen im Park anwesend sind)
http://www.emge-sicherheit.de/
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